Wie lange sind die Versprechen eines Politikers eigentlich gültig?


Wer das „Programm“ von Herrn Meyer kennt, dem kommen folgende Aussagen bekannt vor:

„Über die Nachbesetzung von Arztsitzen entscheidet nicht die Politik, sondern die Selbstverwaltung der Ärzte gemeinsam mit den Krankenkassen. Hier erwarte ich künftig einen zukunftsorientierten Ansatz, der die statistische Definition von „Unterversorgung“ auch vor dem Hintergrund einer älter werdenden Ärzteschaft betrachtet. Es ist bereits jetzt absehbar, dass zunehmend Ärzte nicht mehr in Vollzeit tätig sind beziehungsweise selber krankheitsbedingt ausfallen. Dem muss Rechnung getragen werden, indem über begrenzte Zeiträume in bestimmten Facharztrichtungen auch über die statistische Unterversorgung hinaus Zulassungen erfolgen.“

Macht sich immer gut so eine kämpferische Forderung, nur dumm, wenn diese vom 23.08.2016 ist und nichts gebracht hat.

War da eventuell auch gerade irgendein Wahlkampf?

Fragen Sie doch mal nach, Stephan Meyer steht gern zur Verfügung. (Schreibt er.)